Inflation und Mietmarkt: Ein wegweisendes Urteil aus München

In Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen und steigender Lebenshaltungskosten gewinnt das Thema Mietanpassungen zunehmend an Bedeutung. Ein kürzlich gefälltes Urteil des Amtsgerichts München (Aktenzeichen 416 C 18778/23) markiert dabei einen bemerkenswerten Wendepunkt im Umgang mit Mieterhöhungen in Verbindung mit Inflationsraten.

Der Fall: Eine Mieterhöhung der besonderen Art

Im Herzen von München forderte ein Vermieter eine Anpassung der Miete, begründet durch die allgemeine Preissteigerung – die Inflation. Die Besonderheit dieses Falls lag nicht allein in der Begründung, sondern vielmehr in der Methodik, die zur Berechnung der Mieterhöhung herangezogen wurde. Der Mietspiegel, ein herkömmliches Instrument zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete, bildete hierfür nicht die alleinige Grundlage. Stattdessen wurde ein zusätzlicher Inflationsaufschlag, basierend auf Daten des Statistischen Bundesamtes, in die Berechnung integriert. Dieser sogenannte Stichtagszuschlag fand erst vor Gericht seine Anerkennung und führte letztlich zur Zustimmung der Klage durch das Amtsgericht München.

Eine neue Dimension der Mietanpassung

Dieses Urteil eröffnet eine neue Perspektive auf die Dynamik des Mietmarktes. Die Entscheidung des Amtsgerichts München unterstreicht, dass die ortsübliche Vergleichsmiete nicht als statischer Wert betrachtet werden kann. Vielmehr muss sie in einem dynamischen Prozess ermittelt werden, der aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen – wie die Inflation – berücksichtigt.

Die Einbeziehung eines Inflationsaufschlags, basierend auf offiziellen Statistiken, setzt hierbei ein deutliches Signal. Es zeigt, dass die Gerichte bereit sind, über traditionelle Berechnungsmethoden hinauszugehen und sich den realen wirtschaftlichen Veränderungen anzupassen. Dies stellt für Vermieter eine mögliche Option dar, um auf Veränderungen in der Kaufkraft und somit auf inflationsbedingte Kostensteigerungen zu reagieren.

Auswirkungen auf Mieter und Vermieter

Während dieses Urteil für Vermieter als Erfolg gesehen werden kann, birgt es gleichzeitig Herausforderungen und mögliche Unsicherheiten für Mieter. Die Möglichkeit, Mieten auf Basis von Inflationsraten anzupassen, könnte zu einer erhöhten Belastung für Mieter führen, insbesondere in Zeiten hoher Inflationsraten.

Es stellt sich daher die Frage, wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der berechtigten Anpassung von Mieten und dem Schutz der Mieter vor übermäßigen Belastungen geschaffen werden kann. Dies erfordert eine differenzierte Betrachtung des Mietmarktes und möglicherweise auch eine Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Blick in die Zukunft: Was bedeutet dieses Urteil?

Das Urteil des Amtsgerichts München könnte als Präzedenzfall für zukünftige Fälle dienen. Es betont die Notwendigkeit, die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete an die realwirtschaftlichen Bedingungen anzupassen. Dies könnte die Tür für eine neue Ära der Mietpreisgestaltung öffnen, in der die Inflation ein integraler Bestandteil der Mietanpassungen wird.

Gleichzeitig wirft es wichtige Fragen hinsichtlich des Mieterschutzes und der Stabilität des Wohnmarktes auf. Wie wird sichergestellt, dass Mieter nicht durch unverhältnismäßige Mieterhöhungen belastet werden? Wie können faire und transparente Mechanismen zur Mietanpassung etabliert werden, die sowohl die Interessen der Vermieter als auch die der Mieter berücksichtigen?

Das Urteil des Amtsgerichts München wirft ein Licht auf die komplexen Herausforderungen, die der Mietmarkt in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zu bewältigen hat. Es unterstreicht die Notwendigkeit einer dynamischen und anpassungsfähigen Herangehensweise an die Mietpreisgestaltung – eine Herangehensweise, die sowohl die wirtschaftlichen Realitäten als auch die sozialen Auswirkungen berücksichtigt.

Verbände wollen gegen neue Grundsteuer klagen

Medienberichten zufolge planen der Steuerzahlerbund und der Eigentümerverband Haus und Grund in fünf Bundesländern Musterklagen gegen die Grundsteuer einzureichen. Eine von den Verbänden in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass der Verfassungsrechtler Gregor Kirchhoff das in zahlreichen Bundesländern angewandte Gesetz des Bundes für verfassungswidrig hält.

Auch der Bund der Steuerzahler Deutschland kritisiert die neue Grundsteuer und bemängelt, dass sie zu erheblichen Mehrbelastungen führen wird. Ab 2025 werden Eigentümer, die bereits einen Grundsteuerbescheid erhalten haben, in vielen Fällen eine höhere Grundsteuer zahlen müssen als zuvor. Aus diesem Grund raten die Verbände auch dazu, dass Eigentümer selbst Einspruch gegen bereits erhaltene Grundsteuerbescheide einlegen sollten.

Die Grundsteuer wird auf Basis des Einheitswertes des Grundstücks berechnet. Der Einheitswert ist ein vom Finanzamt ermittelter Wert, der den Vermögenswert des Grundstücks wiedergibt. Dabei wird unter anderem die Größe des Grundstücks, die Bodenrichtwerte, die Gebäudeflächen und die Baujahrklassen berücksichtigt. Auf Basis des Einheitswertes wird dann der Steuermessbetrag berechnet, der mit dem individuell festgelegten Hebesatz der jeweiligen Gemeinde multipliziert wird. Dadurch ergibt sich schließlich die Höhe der Grundsteuer, die der Eigentümer zu entrichten hat.

Die Grundsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle für die Kommunen und wird für bebaute und unbebaute Grundstücke erhoben. Der Hebesatz für die Grundsteuer wird von den Kommunen selbst festgelegt, weshalb die Spannbreite zwischen den Kommunen extrem groß sein kann.

Quellen und weitere Informationen zu diesem Thema finden sich unter anderem auf den Seiten von zeit.de, wiwo.de und dstgb.de.

Verband „Bauen im Bestand“ gegründet.

Die Immobilienbranche hat einen großen Einfluss auf den Lebensraum von Milliarden von Menschen weltweit. Immobilien beeinflussen nicht nur soziale Faktoren wie Gesundheit, Wohlbefinden und die Qualität von Wohnquartieren, sondern sie tragen auch aufgrund der verwendeten Baumaterialien und technischen Ausrüstungen zu einem hohen CO2-Ausstoß bei. Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Ressourcen kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Indem man sich auf den Bestand konzentriert, kann man graue Emissionen vermeiden und bereits vorhandene Strukturen effektiv nutzen.

Aus diesem Grund hat sich jetzt auf Initiative der Greyfield Group der Verband für Bauen im Bestand (BiB) gegründet. Die Gründungsmitglieder des BiB haben ihre Kompetenzen gebündelt und sich auf ein gemeinsames, umfassendes und lebenszyklusbasiertes Verständnis von Bauen im Bestand verständigt. Sie sind sich einig, dass die Lösung im Bestand liegt. Ziel des Vereins ist es, diesem Thema eine Stimme zu geben, um die wichtigen Fortschritte und Marktstandards im Bestand zu gewährleisten, die für die Erreichung der Klimaziele und Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesrepublik von Bedeutung sind.

Zur Vorsitzenden des BiB wurde Sarah Dungs, Geschäftsführerin der Greyfield Group, gewählt: „Die Herausforderungen sind vielfältig, und wir tragen mit unserem Handeln die Verantwortung für uns und die Zukunft. Wir müssen die Transformation hin zum Bestandsumbau akzeptieren und vorantreiben, um gemeinsam die Zukunft wertschöpfend gestalten zu können.“ „Die Identität einer Stadt entsteht über Jahrhunderte. Wenn wir weitermachen wie bisher, verlieren wir nicht nur den Geist unserer Städte, sondern auch unseren Planeten! Der Bestand ist der große Hebel und Neubau ist Luxus – und so sollten wir auch damit umgehen, sparsam“, ergänzt die 2. Vorsitzende des BiB, Diana Anastasija Radke, Managing Partner bei KVL Bauconsult GmbH.

Der Verband stellt eine Plattform dar, um die notwendigen Wege für Bestandsimmobilien und die Immobilienunternehmen im Bestand zu ebenen. Dazu zählt auch der Weg zu neuen Marktstandards sowie zu zeitgemäßen Normen und Verordnungen. Darüber hinaus bietet der Verband die notwendige Unterstützung und den Wissenstransfer für den Bestand an. Durch die gezielte Weiter- und Ausbildung von Fachkräften unterstützt der BiB wertschöpfend die Zukunft des Bauens. Er vernetzt die unterschiedlichen Interessen und Kenntnisse der Branche und bietet eine frei zugängliche Anlaufstelle für alle Interessierten zur gemeinsamen Lösung der Herausforderungen im Bestand.

Zusammenfassend hat der Verband für Bauen im Bestand das Ziel, die Branche zu einem nachhaltigeren Umgang mit dem Bestand zu führen und dabei die sozialen und ökologischen Aspekte im Blick zu behalten. Durch die Zusammenführung von Kompetenzen und die Vernetzung der Branche kann der Verband einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit leisten.

Immobilien Markt: 2023 ist ein Käufermarkt.

Happy elderly couple married at home

Durch die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungen der Jahre 2020 bis 2022 hat sich auch die Immobilienlandschaft in Deutschland grundsätzlich verändert. Der lange propagierte Käufermarkt hat nun final Einzug gehalten und wird uns die nächsten Jahre begleiten.

Was bedeutet das nun konkret?

  • Die Preise werden nicht mehr durch eine Knappheit an Immobilien bestimmt. Daher werden wieder Faktoren, wie Zustand, Makro-Lage und Mikro-Lage entscheidender.
  • Wir haben derzeit ein starkes Über-Angebot an Immobilien im Markt. Daher wird die richtige Preisfindung um so wichtiger, da ansonsten Immobilien tatsächlich auch unverkäuflich werden können.
  • Trotz des großen Angebotes an Immobilien wird Wohnraum in den regionalen Ballungsgebieten über die nächsten Jahre ein Mangelgut darstellen, da der Neubau-Sektor fast komplett zum erliegen gekommen ist. Dies eröffnet neue Chancen für die Positionierenung von Bestandsimmobilien für den Verkauf.
  • Als zusätzlicher Unsicherheitsfaktor für den Verkauf kommt die aktuelle Zins- und Währungspolitik der EZB und der Geschäftsbanken hinzu, die innerhalb weniger Wochen die Finanzierbarkeit der potentiellen Käufer verbessern oder verschlechtern können.

In einem Käufermarkt, in dem es mehr Angebot an Immobilien als potentielle Käufer gibt, wird die Zusammenarbeit mit Profis (als Berater oder Makler) für den Verkäufer um so wichtiger.

Ein Profi verfügt über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im Immobilienverkauf und kann den Verkäufer bei der Vermarktung und dem Verkauf seiner Immobilie unterstützen. Er kennt die regionalen Marktbedingungen und kann dem Verkäufer wertvolle Tipps und Ratschläge geben, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Ein Berater und Makler ist auch wichtig, um unter den oben genannten Bedingungen, das richtige Preisniveau für die Immobilie festzulegen. Er kennt die aktuellen Preise für vergleichbare Immobilien in der Region und kann dem Verkäufer somit bei der Festlegung eines realistischen und marktgerechten Verkaufspreises unterstützen.

Darüber hinaus kann er als Makler dafür sorgen, dass der Verkaufsprozess reibungslos verläuft. Er kümmert sich um die Vermarktung der Immobilie und kontaktiert potenzielle Käufer. Auch bei Besichtigungen und Verhandlungen kann der Makler eine wichtige Rolle spielen und dem Verkäufer wertvolle Unterstützung bieten.

Ein weiterer Vorteil des Einsatzes eines Maklers ist, dass er den Verkäufer vor möglichen rechtlichen Fallstricken schützen kann. Er ist vertraut mit den geltenden Gesetzen und Bestimmungen im Immobilienverkauf und kann dem Verkäufer bei der Erstellung von Verträgen und anderen Dokumenten behilflich sein.

Insgesamt bietet der Einsatz eines guten und professionellen Maklers dem Verkäufer in einem Käufermarkt einen unvergleichlichen Mehrwert, indem er ihm bei der Vermarktung und dem Verkauf seiner Immobilie zur Seite steht und ihm bei der Festlegung des richtigen Preises und dem reibungslosen Ablauf des Verkaufsprozesses hilft. Er schützt den Verkäufer zudem vor möglichen rechtlichen und finanziellen Fallstricken und sorgt somit für einen sicheren und erfolgreichen Verkauf.

Immobilien Makler Ludwigsburg Stuttgart Heilbronn WohnPlanet

Immer mehr Modernisierungen werden verschoben oder aufgegeben.

Laut einer Umfrage des Bauherren-Schutzbundes werden immer mehr Modernisierungen verschoben oder ganz aufgegeben. Von den befragten Wohneigentümern mit einer 15 Jahre alten oder älteren Immobilie gaben im August 2022 nur noch 34,3% an, Modernisierungsmaßnahmen durchführen lassen zu wollen. Ungefähr ein halbes Jahr zuvor waren es noch 50,2%.

Darüber hinaus bewerteten mehr als die Hälfte der Befragten (54,9%) die Förderbedingungen für energieeffizientes Modernisieren als schlecht. Ein halbes Jahr zuvor waren nur 44% der Befragten der Meinung, dass die Förderbedingungen schlecht sind. Für die Umfrage wurden in zwei Zeiträumen jeweils 1.000 Wohneigentümer befragt.

BSB-Geschäftsführer Florian Becker kritisiert in diesem Zusammenhang die Förderpolitik sowie „die abrupte Kürzung der Förderungen für Gebäudesanierung“. Diese würde direkt auf die Investitionsmöglichkeiten der Verbraucher durchschlagen. „Die Regierung hat Selbstnutzern mit Modernisierungsabsicht mit dieser Aktion in Zeiten explodierender Preise und Darlehenszinsen den Boden unter den Füßen weggezogen. Der Einbau einer Wärmepumpe kostet nun nochmal bis zu 6.000 Euro mehr“, so der Geschäftsführer, der mehr vom Bund bereitgestelltes Geld sowie einen Förderrahmen mit Planungssicherheit fordert.

Quelle und weitere Informationen: bsb-ev.de

Rechtssprechung: Stellt der Verdacht auf Altlasten einen Mangel dar?

Law Composition

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass ein Immobilienverkäufer nicht zwangsläufig für die Sanierung eines Grundstücks verantwortlich gemacht werden kann, wenn Altlasten vermutet werden. Vorab muss geprüft werden, ob eine tatsächliche Bodenbelastung vorliegt. Das OLG München muss den Fall daher neu verhandeln.

Im konkreten Fall hatte ein Immobilienunternehmen ein Gebäude auf einem Grundstück in München in einzelne Wohneinheiten aufgeteilt und mit dem Verkauf begonnen. Das Unternehmen wollte zuvor jedoch eine Tiefgarage errichten lassen und ließ daher eine Bodenanalyse durchführen. Dabei stellte sich heraus, dass sich unter der geplanten Tiefgarage eine aufgefüllte Kiesgrube befand, die mit Schadstoffen belastet war. Das Unternehmen informierte die Stadt, setzte den Verkauf aus und schloss die Haftung für eine Altlastenfreiheit außerhalb des Innenhofs in den Kaufverträgen aus. Danach setzte es den Verkauf fort und informierte die Käufer über die Altlastenauskunft für den Boden unter der Tiefgarage.

Als die neue Wohnungseigentümergemeinschaft später mögliche Ansprüche wegen Altlasten im Innenhof und im südlichen Außenbereich geltend machen wollte, landete der Fall vor dem Landgericht, dem OLG und schließlich vor dem BGH. Der BGH entschied jedoch, dass vor einer Entscheidung eine behördliche Gefährdungsabschätzung erfolgen muss, um zu prüfen, ob tatsächlich eine Altlast im Sinne des Bundesbodenschutzgesetzes vorliegt. Der Fall wurde daher an das OLG zurückverwiesen.

Neue Erbschaftssteuer für Immobilien ab 2023

The last one element. Top view of puzzle with the last one element laying near it

Im Entwurf des Jahressteuergesetzes 2022 der Bundesregierung für das Jahr 2023 ist eine deutliche effektive Erhöhung der Erbschaft- und Schenkungsteuer für viele Immobilien vorgesehen. Branchenexperten und Steuerberater schlagen Alarm. 

Laut Schätzungen des Eigentümerverbandes Haus & Grund können Betroffene mit einer effektiven Steuererhöhungen von 20 bis 30 Prozent bei Wohnhäusern und Eigentumswohnungen rechnen. Bestimmte Objekttypen, wie teil- oder vollgewerblich genutzte Immobilien, drohen sogar eine Verdoppelung der Steuern.

Die geplanten Steuererhöhungen sind auf Änderungen in der Immobilienwertermittlungsverordnung zurückzuführen, die im Sommer 2021 vom Bundesinnenministerium vollzogen wurden. Das Bundesfinanzministerium betont, dass es verfassungsrechtlich gezwungen sei, marktgerechte Werte für die Erbschafts- und Schenkungsteuer anzusetzen. Diese Grundlage wurde vom Bundesinnenministerium festgelegt.

Der Bundestag wird in den kommenden Wochen über den Entwurf des Jahressteuergesetzes beraten und die Neuregelung soll Ende des Jahres in Kraft treten, sofern Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das entsprechende Gesetz im Dezember wie erwartet unterzeichnet.

Fachkreise betonen, dass die neuen Regeln vor allem Immobilien im Ertrags- und Sachwertverfahren betreffen. Das Sachwertverfahren wird hauptsächlich bei Einfamilienhäusern angewendet, das Ertragswertverfahren bei Mietobjekten. Einige Stellschrauben, die die Werte, die das Finanzamt festlegt, nach oben treiben können, können zu Steuererhöhungen zwischen 20 und 30 Prozent führen, manchmal sogar noch höher. Die Änderung der Ansätze bei den Bewirtschaftungskosten bei Mietobjekten kann bereits 10 bis 12 Prozent ausmachen.

Da die Freibeträge der Erbschaftssteuer gleich bleiben, werden viele Betroffene durch die Belastungen, die auf den oder die Erben übertragen werden, finanziell überfordert sein und gezwungen sein, Notverkäufe zu tätigen.

Wenn Sie Ihre Immobilie auf die nächste Generation übertragen möchten, empfehlen wir Ihnen, sich schnellstmöglich mit dem Thema zu befassen. Für eine Übertragung ab 2023 gibt es ebenfalls steuerlich neutrale Modelle, zu denen wir Ihnen gerne Auskunft erteilen. Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir auch in der Lage Sie bei der Umsetzung zu begleiten und einen qualifizierten Steuerberater mit einzubeziehen.

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema „Erbschaft bei Immobilien“ haben, empfehlen wir Ihnen unseren ausführlichen Ratgeber. Darin erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie bei einer geerbten Immobilie haben.

Top 9 Gründe für eine professionelle Immobilienagentur.

Private Haus- oder Wohnungseigentümer verkaufen in der Regel nur ein bis zwei Mal in ihrem Leben eine Immobilie. Daher sind viele von den Herausforderungen einer Immobilien-Vermarktung überrascht, geschweige denn in der Situation alle Tricks und Kniffe zu kennen. Unser tägliches Geschäft sind Immobilien. Wir kaufen Immobilien, werten Immobilien auf, verkaufen Immobilien. Wir haben täglich mit Vermietung und Verwaltung zu tun. Als Ihr Partner besteht unsere Aufgabe darin, dieses Wissen zu nutzen um Ihre Immobilie optimal zu vermarkten und sowohl sie als Eigentümer, als auch die Erwerber zu einem gemeinsamen Erfolg zu führen.

Mit unserer Erfahrung als Immobilienprofis begleiten wir Sie transparent und gewinnbringend durch den gesamten Vermarktungsprozess.

WIR BIETEN WISSEN, SICHERHEIT UND VERMARKTUNGSPOWER

Der Verkauf der eigenen Immobilie ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Einzeltransaktion ihres Lebens. Das sollte nicht unterschätzen werden. Wir beraten und sichern mit unserem Wissen den gesamten Verkaufsprozesses ab.

WIR ERLEDIGEN DEN PAPIERKRIEG FÜR SIE.

Wir berechnen Wohnflächen, erstellen bemaßte Grundrisse, besorgen Grundbuch-, Altlasten- und Baulastenauszüge, Teilungserklärungen, Lagepläne, Wirtschaftspläne und Eigentümerprotokolle. Wir organisieren neue Energieausweise und prüfen Rücklagen sowie baulichen Potentiale.

WIR PRÄSENTIEREN IHR EIGENTUM IM BESTEN LICHT.

Je nach Bedarf fertigen wir professionelle Fotos, Videos, Drohnenbilder und Visualisierungen für Ihre Immobilie an. Hochwertige online Exposés und Datenräume mit modernstem Kundenmanagement sind unsere Werkzeuge, um die qualifiziertesten und kaufkräftigsten Interessenten für Ihre Immobilie zu finden.

WIR HABEN EIN BREITES NETZWERK.

In unserer Datenbank sind tausende Kaufinteressenten vorgemerkt. Dadurch können wir auch direkt, schnell und diskret verkaufen. Hinzu kommen unsere intensiven Kontakte im mit anderen Makler/-innen und anderen Investor/-innen, Bauträgern und Entwicklern die großes Interesse an verschiedensten Immobilienarten haben.

WIR KENNEN DEN MARKTWERT IHRER IMMOBILIE.

Welcher Preis ist realistisch erzielbar? An dieser Frage scheitern viele Maklerunternehmen und verbrennen damit das Vermarktungspotential Ihrer Immobilie. Genau den richtigen und marktgerechten Preis zu ermitteln ist für Sie als Eigentümer fundamental wichtig. Fallen Sie auf Lockangebote und überzogene Preise herein, „verbrennen“ Sie ihre Immobilie und der Verkauf zeiht sich über Monate. Wird Ihre Immobilie zu günstig angeboten, ist sie schnell verkauft, allerdings haben Sie diese Geschwindigkeit mit Ihrem Geld finanziert. Dank unserer jahrzehntelanger Erfahrung als Investoren und dem exklusiven Zugriff auf statistische Daten, wissen wir, was Kunden zu zahlen bereit sind.

WIR SIND IHR SCHUTZSCHILD.

Eigentum ist sehr gefragt. Aber hinter welchen Anfragen stehen seriöse Interessenten? Wir filtern für Sie und reduzieren die Besichtigungstermine. Oftmals möchten Verkäufer nicht direkt mit den Käufern verhandeln und im Hintergrund bleiben. Wenn Sie es möchten, übernehmen wir die komplette Kommunikation.

WIR LEBEN IMMOBILIEN.

Das Kernteam von WohnPlanet ist aus der langjährigen Leidenschaft zu Immobilien entstanden. Bei uns kommen jahrelange unternehmerische Erfahrung, langjährige Erfahrung als Immobilieninvestoren und Projektentwickler, sowie die jahrelange Erfahrung als Unternehmensberater zusammen. Diese Bandbreite an Immobilienwissen und Professionalität finden Sie in der Immobilienbranche selten. Diesen Vorteil nutzen wir gerne auch für Sie.

WIR SIND PREISWERTER ALS VIELE DENKEN.

Wer ohne Makler zu billig oder zu teuer anbietet, die Unterlagen nicht komplett hat oder die Verhandlungstaktik nicht beherrscht, schöpft nicht das ganze Potential seiner Immobilie aus. Das ist immer teurer, als einen erfahrenen Profi direkt von Beginn an mit zu involvieren.

WIR SCHLICHTEN BEI STREIT.

Eigentum ist ein sehr emotionales Thema. Wir vermitteln im Streitfall zwischen den Parteien und bieten qualifizierten und sachlichen Rat an. Das vermeidet oft teure Anwaltskosten oder sogar langwierige Gerichtsverfahren.

Bestellerprinzip. Änderung der Maklerprovision.

Als Immobilienexperten ist es unser Ziel, Ihnen immer den besten Service zu bieten. Dazu gehört es auch, Sie über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten, die Sie oder den Verkauf Ihrer Immobilie betreffen.

Der Deutsche Bundestag hat am 23.12.2020 eine Neuregelung des Bestellerprinzips für Kaufimmobilien beschlossen. Das bedeutet, dass ab dem 23.12.2020 Käufer und Verkäufer von Wohnimmobilien bundesweit die Kosten für die Maklerleistung 50:50 teilen müssen.

Wir haben genauere Informationen über diese Gesetzesänderung und ihre Auswirkungen auf Sie in einem ausführlichen Artikel in unserem Immobilienlexikon zusammengestellt.

Diese gesetzliche Vorschrift trifft nur dann auf Sie zu, wenn der schlussendliche Käufer nach dem 23.12.2020 bei uns nach dem Exposé Ihrer Immobilie fragt und es erhält. In diesem Fall sind Sie als Auftraggeber, bei Verkauf einer Wohnimmobilie, gesetzlich verpflichtet, die Hälfte der vereinbarten Provision aus Ihrem Verkaufserlös zu tragen und wir müssten Ihnen für 50% unserer Leistung eine Rechnung stellen. Anlageimmobilien, wie zum Beispiel Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeimmobilien, sind von dieser Regelung ausgenommen. Hierbei kann die Provision weiterhin komplett vom Käufer getragen werden.